Übersicht

1. Ist die Oberfläche glatt, besonders bei Nässe?
2. Wie wirkt sich Schmutz aus?
3. Wird die Oberfläche durch Fahrbelastungen matt?
4. Was passiert im Winter mit Salz und Splitt?
5. Beschädigt ein Schneeräumer die Fahrbahn?
6. Was passiert bei einem Unfall?
7. Wie viel Strom erzeugt die Fläche?
8. Was ist der Unterschied zu anderen Herstellern?
9. Was muss bei der Auswahl von Flächen beachtet werden?
10. Welche Einspeiseoptionen stehen durch horizontale Photovoltaik zur Verfügung?
11. Wie wird die Abführung von Oberflächenwasser bewerkstelligt?
12. Können Fahrradreifen mit Spikes Schäden anrichten?
13. Wie hoch ist die Blendwirkung bei tiefstehender Sonne oder Nässe?

 

 1. Ist die Oberfläche glatt, besonders bei Nässe?
Nein, die Oberfläche ist zwar aus Glas, aber nicht glatt. Die Rutschfestigkeit entspricht dem gleichen Wert, der für Asphalt gilt.
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2. Wie wirkt sich Schmutz aus?
Schmutz entsteht und reduziert die Stromerzeugung. Diesen Effekt kennen wir bereits von normalen Dachinstallationen. Es kommt darauf an, wie der Schmutz entfernt wird. Bei Solmove Modulen kommen zwei Arten der Reinigung zum Tragen. Erstens können die Module, wie auch herkömmliche Straßen oder Fußgängerwege, von Reinigungsfahrzeugen überfahren und gereinigt werden. Zweitens verfügen die Module über zwei besondere chemische Eigenschaften: Der Photokatalytische Effekt und die Hydrophobie der Glasoberfläche durch Dotierung der Glasoberfläche mit Nanopartikeln unterstützen die Selbstreinigung. Wenn es also regnet, wird die Straße gereinigt.
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3. Wird die Oberfläche durch Fahrbelastungen matt?
Bei normalem Glas reiben Schmutz und Steine das Glas matt, so dass weniger Licht durch das Glas gelangt. Bei Solmove Modulen ist das anders. Die spezielle Oberflächenform verhindert, dass das Glas matt wird.
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4. Was passiert im Winter mit Salz und Splitt?
Salz löst sich auf und reduziert den Gefrierpunkt. Splitt kann die Module zerkratzen, jedoch nicht an den Flächen die das Sonnenlicht in das Glas einkoppeln. Alternativ kann ohne Mehrkosten das organische Maisspindelgranulat verwendet werden, das keine Kratzer verursacht und biologisch abbaubar ist.
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5. Beschädigt ein Schneeräumer die Fahrbahn?
Nein. Die untere Kante der Schneeschaufel ist nicht aus Metall, wie meist angenommen, sondern aus Kunststoff, der die Oberfläche nicht beschädigt.
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6. Was passiert bei einem Unfall?
Die Oberfläche ist aus Sicherheitsglas, das, wie bei einer Windschutzscheibe, im Falle der Zerstörung in kleine Bruchstücke bricht.
Gefahren durch Stromschläge entstehen nicht, da die Spannung und die Ströme in der Fläche klein sind, erst am Rand der Straße gesammelt werden und dort entsprechend isoliert sind.
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7. Wie viel Strom erzeugt die Fläche?
Ein Quadratmeter erzeugt ca. 100 Watt elektrischer Leistung. Im Jahr sind das in Deutschland ca. 100 kWh elektrischer Energie. Eine Fläche von 33 Quadratmetern reicht aus, um einen durchschnittlichen Haushalt mit Strom zu versorgen. Alternativ kann die hier erzeugte jährliche Strommenge ein Elektroauto 20.000 km weit fahren lassen.
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8. Was ist der Unterschied zu anderen Herstellern?
Derzeit gibt es drei weitere Akteure in diesem Marktsegment: Solar Roadways aus den USA, Wattway aus Frankfreich und SolaRoad aus den Niederlanden.
SOLMOVE differenziert sich durch drei Merkmale:
Erstens, anders als die sperrigen Module von Solar Roadways, die schweren Betonwannen von Solaroad oder die dünnen Module von Wattway, kann der SOLMOVE „Solarteppich“ einfach auf die vorhandene Fläche ausgerollt werden und sich dem Untergrund ideal anpassen. Das geht schnell, ist flexibel und reduziert dadurch Verkehrsbehinderungen und Kosten. Im Vergleich zu den Lösungen der anderen muss die Straße nicht aufgerissen werden.
Eine zweite einzigartige Eigenschaft ist die Recyclingfähigkeit. Die Bahnen des Solarteppichs können – ähnlich einem Klettverschluss – wieder von der Fahrbahn „abgezogen“, aufgerollt und in den etablierten Recycling Prozess für Solaranlagen überführt werden. Die anderen konkurrierenden Konstrukte sind bei Erneuerungen auf die individuelle De-Montage angewiesen.
Die dritte Unterscheidung liegt in der Oberfläche. Die neue Glasschicht reduziert die Verschattung durch Abnutzung und Schmutz soweit, dass der Stromertrag kaum beeinflusst wird.
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9. Was muss bei der Auswahl von Flächen beachtet werden?
Prinzipiell können alle befestigten Flächen, welche nicht dauerhaft verschattet sind,  für horizontale Photovoltaik genutzt werden. Wenn Sie bestimmte Flächen in Betrachtung ziehen, können wir für Sie eine Flächenanalyse durchführen, um zu prüfen, wo die Effizienz der Module am Größten wäre. Bei Straßen ist zu beachten, dass die Breite der Fahrbahn mindestens einen Meter sein muss und bis zu zehn Meter betragen kann. In der Länge kann variiert werden. Ein Quadratmeter erzeugt etwa 100 Watt, was einem jährlichen Ertrag von ca. 100 kWh entspricht.
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10. Welche Einspeiseoptionen stehen durch horizontale Photovoltaik zur Verfügung?
Einspeisen kann man zum einen in den Eigenverbrauch und zum anderen in das öffentliche Netz, nach den derzeitigen Konditionen. Hier können Sie mehr über die Einspeisevergütung nach dem EEG erfahren.
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11. Wie wird die Abführung von Oberflächenwasser bewerkstelligt?
Es gibt prinzipiell zwei Varianten der Solmove-Module. Eine Variante ist versiegelt, das heißt die Fugen zwischen den Modulen werden verschlossen und das Wasser an den Rand der Straße abgeführt. In der zweiten Variante werden diese Fugen offen gelassen, so dass das Wasser zwischen den Modulen versickert.
Für die Selbstreinigungsfunktion sind geschlossene Fugen jedoch besser.
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12. Können Fahrradreifen mit Spikes die Module beschädigen?
Bislang gibt es keinen Dauertest ob und wie Spikes die Module schädigen können. Die Oberfläche der Module ist so konzipiert, dass selbst kleine Beschädigungen die Effizienz nicht beeinträchtigen.
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13. Wie hoch ist die Blendwirkung bei tiefstehender Sonne oder Nässe?
Die Blendwirkung ist mit herkömmlichen Asphaltbelägen vergleichbar.
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