Mit der smarten Solarstraße in der Investorenshow im deutschen Fernsehen

Jagd nach Investoren für ein zukunftsfähiges Verkehrs- und Energiekonzept

Berlin, 24. September 2020 – Mit seinen vielfach ausgezeichneten Smart Solar Street-Modulen tritt Donald Müller-Judex, Gründer des Berliner Startups Solmove GmbH und Erfinder der smarten Solarstraße, am 28. September (20.15 Uhr) in der „Höhle der Löwen“ bei VOX an. Die Geschäftsidee von Solmove: Mit intelligenten Solarmodulen, die direkt auf Straßenoberflächen, Radwege, Parkplätze und andere versiegelten Flächen aufgebracht werden, wird nicht nur Solarstrom erzeugt, sondern es lassen sich auch weitere smarte Funktionen für die Verkehrsinfrastruktur von morgen umsetzen, beispielsweise könnten Elektromobile induktiv mit Strom aufgeladen werden. Solmove hofft auf einen erfolgreichen „Deal“ mit den Investorinnen und Investoren des Löwenrudels. Zudem kann Müller-Judex sein innovatives Konzept damit auch einem breiten Publikum bekannt machen, denn derzeit läuft eine Crowdinvesting-Kampagne im Web.

In der beliebten Gründer-Show „Die Höhle der Löwen” bei VOX kämpfen die Investoren um die Startups mit den besten Geschäftsideen. Immer wieder werden dabei auch nachhaltige Produkte und Ideen vorgestellt und pitchen um die Gunst der Investoren. Deshalb hat sich auch Solmove mit seinem Smart Solar Street-Konzept beworben und wurde zur aktuellen Staffel in diesem Herbst eingeladen. Gründer Donald Müller-Judex hofft das Löwenrudel mit Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Nico Rosberg, Dr. Georg Kofler und Carsten Maschmeyer mit seinem Smart Solar Street-Konzept in der Sendung am 28. September (20.15 Uhr) bei VOX überzeugen und zu einem Investment bewegen zu können. Kommt es zwischen Löwen und den Start-ups zum Deal, erhalten diese nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern profitieren auch von der Erfahrung und Expertise der Investoren.

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Solmove gewinnt einen VisionAward_20 und nimmt an der beliebten Investorenshow im TV teil

Berlin, 16. September 2020 – Das Berliner Startup-Unternehmen Solmove GmbH erhielt gestern Abend den VisionAward_20. In München bekam der Gründer die begehrte Trophäe aus den Händen von Ulrich Clef überreicht. „Wir brauchen mutige Leute und clevere Ideen, wenn wir die Energiewende schaffen wollen“ lobte der Initiator und Juryvorsitzende des VisionAwards den Erfinder der smarten Solarstraße. Ehrengast Pascal Finette sprach in seiner Keynote über die Bedeutung disruptiver Entwicklungen. Das gilt auch für Solmove für dessen vielfach ausgezeichnetes Smart Solar Street-Konzept derzeit eine Crowdinvesting-Kampagne auf der Plattform FunderNation im Web läuft. Spannend wird daher auch der Auftritt in der „Höhle der Löwen“ (VOX) am 28. September. Solmove hofft auf einen erfolgreichen „Deal“. Zudem kann es sein Konzept damit auch einem breiten Publikum bekannt machen.

Donald Müller-Judex von Solmove erhält den begehrten Vision Award 2020 aus den Händen von Ulrich Clef überreicht.

In der beliebten Gründer-Show “Höhle der Löwen” bei VOX kämpfen sieben Investoren um die Startups mit den besten Geschäftsideen. Nachhaltigkeit ist dabei eines der Trendthemen. Immer wieder werden nachhaltige Produkte und Ideen vorgestellt und pitchen um die Gunst der Investoren. Deshalb hat sich auch Solmove mit seinem Smart Solar Street-Konzept beworben und wurde zur aktuellen Staffel in diesem Herbst eingeladen. Nun hofft der Gründer Donald Müller-Judex, mit seinem Konzept in der Sendung am 28. September (20.15 Uhr) Formel 1-Weltmeister Nico Rosberg und die anderen Investorinnen und Investoren des Löwenrudels überzeugen und zu einem Investment bewegen zu können. Nico Rosberg, der in diesem Jahr erstmals in „Die Höhle der Löwen“ zu sehen ist, steht wie kein anderer so sehr für Themen wie Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien und Elektromobilität. Er engagiert sich angesichts der globalen Klimakrise u.a. für nachhaltige Mobilitätslösungen und innovative, umweltverträgliche Technologien. Also der ideale Partner für Solmove! Kommt es zwischen Löwen und den Start-ups zum Deal, erhalten diese nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern profitieren auch von der Erfahrung und Expertise der Investoren.

Die Geschäftsidee von Solmove: Mit smarten Solarmodulen, die auf Straßenoberflächen, Radwegen, Parkplätzen und anderen versiegelten Flächen aufgebracht werden, kann nicht nur Solarstrom erzeugt werden, sondern es lassen sich auch weitere intelligente Funktionen für die Verkehrsinfrastruktur von morgen umsetzen. So könnten zukünftig auch Elektromobile induktiv mit Strom aufgeladen werden, was der Verbreitung der Elektromobilität einen enormen Schub verleihen würde. Alleine in Deutschland eignen sich ca. 1.400 Quadratkilometer horizontale Flächen für Solarstraßen, mit deren Strom sich etwa 20 Millionen E-Fahrzeuge mit Strom versorgen ließen. Vorhandene Verkehrsflächen können so doppelt genutzt werden – dadurch lässt sich der Flächenverbrauch zur Erzeugung erneuerbarer Energie in der Natur verringern. Solarstraßen von Solmove sind mit ihrer umweltfreundlichen Stromerzeugung aus Sonnenlicht zudem 100% klimaneutral und leisten damit einen substanziellen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.

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Erste Teststrecke der Smart Solar Street in China geplant

Berlin/Kunshan, 09.08.20 – Auf dem Gelände des deutsch-chinesischen Industrieparks in Kunshan, einer Großstadt in der ostchinesischen Provinz Jiangsu im Großraum Shanghai mit ca. 2,5 Mio. Einwohnern, wird in den nächsten Monaten eine erste Teststrecke der Smart Solar Street von Solmove in China entstehen. Das vereinbarten Donald Müller-Judex, Gründer und Inhaber von Solmove, und Dr. Christian Haug, Managing Partner der Smart Factory Kunshan.

Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 30.000 USD pro Kopf gehört Kunshan zu den produktivsten Städten Chinas. Der von der Stadtregierung Kunshan und der AHK Shanghai gemeinsam gegründete Deutsche Industriepark in Kunshan ist ein idealer Standort für deutsche und internationale Hersteller. Im German Industrial Park haben sich bereits 138 Unternehmen aus Deutschland niedergelassen, die Geschäftsmöglichkeiten im Großraum Shanghai nutzen wollen. Ganz bewusst setzt die Stadtregierung Schwerpunkte auf zukunftsträchtige Branchen wie Automation, Medizintechnik, Biotechnologie, aber auch auf grüne Technologien und Umwelttechnologie.

Die Testanlage der Smart Solar Street von Solmove soll die innovative Technologie vor Ort in China bekannt machen und den Industriepark als Innovations-Hot Spot auch der Zukunftstechnologien E-Mobility und Erneuerbare Energien darstellen. Mit dem auf der Anlage gewonnenen Strom sollen die E-Scooter aufgeladen werden, mit denen die Mitarbeiter zur Arbeit kommen. Das ist eine typische Anwendung und zeigt den Alltagsnutzen von Solarstraßen sehr deutlich.

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Crowdinvesting für die Smart Solar Street – Multifunktionaler Straßenbelag für die Verkehrsinfrastruktur von morgen

Crowdinvesting-Kampagne zur Erreichung der Marktreife der Solarstraße von Solmove

Berlin, 07. Juli 2020 – Das Berliner Startup-Unternehmen Solmove GmbH startet auf der Crowdinvesting-Plattform FunderNation im Web eine Crowdinvesting-Kampagne für ihr vielfach ausgezeichnetes Smart Solar Street-Konzept. Mit den smarten Solarmodulen, die auf die Straßenoberfläche aufgebracht werden, kann nicht nur auf Straßen, Radwegen, Parkplätzen und anderen versiegelten Flächen Solarstrom erzeugt werden, sondern es lassen sich auch weitere intelligente Funktionen für die Verkehrsinfrastruktur von morgen umsetzen. So sollen zukünftig Elektromobile induktiv mit Strom aufgeladen werden können, was der Verbreitung der Elektromobilität einen enormen Schub verleihen würde.

Die aktuelle Crowdinvesting-Kampagne von Solmove dient dazu, die Produktentwicklung der Smart Solar Street bis zur Marktreife voranzutreiben sowie den Aufbau einer Produktion in Deutschland vorzubereiten. Bereits zwei Tage nach Start der Kampagne konnte die Fundingschwelle von 25.000 Euro überschritten werden – ein toller Erfolg. Die Kampagne hat eine Laufzeit von insgesamt 90 Tagen.

Studien zum Thema Stadtentwicklung und Smart City prognostizieren der Funktionalität der Straßeninfrastruktur in den nächsten Jahren eine radikale Veränderung. Dabei stellen sich die intelligenten Solarstraßen-Module von Solmove gleich mehreren aufkommenden Herausforderungen: einem weiter wachsenden Verkehrsaufkommen und verdichtete Räume in Städten und Ballungszentren, einer notwendigen Reduzierung der Emissionen und Dekarbonisierung trotz steigenden Energieverbrauchs, begrenzten Flächen zur lokalen Gewinnung erneuerbarer Energie sowie der Notwendigkeit des Datenaustauschs zwischen (zukünftig autonomen) Fahrzeugen und der Infrastruktur.

Die Integration von smarter Funktionalität in Straßen hat laut einer aktuellen Studie von IDTechEx von 2018 ein weltweites Marktpotential, das sich in den nächsten 10 Jahren auf bis zu 18 Mrd. US-Dollar jährlich entwickeln wird. Die Studie erwähnt dabei rund 100 aktuelle Smart City-Projekte, die sich auf smarten Straßenbelag beziehen. Solmove ist einer der führenden Lösungsanbieter in diesem Bereich.

Die Smart Solar Street des Berliner Unternehmens Solmove GmbH bietet eine innovative und nachhaltige Lösung zur Erzeugung von Solarenergie auf versiegelten horizontalen Verkehrsflächen wie Straßen, Radwegen oder Parkplätzen. Alleine in Deutschland eignen sich ca. 1.400 Quadratkilometer horizontale Flächen für Solarstraßen, mit deren Strom sich etwa 20 Millionen E-Fahrzeuge mit Strom versorgen ließen. Vorhandene Verkehrsflächen können so doppelt genutzt werden – nicht nur als Verkehrsweg, sondern auch für die Energiegewinnung. Dadurch lässt sich der Flächenverbrauch zur Erzeugung erneuerbarer Energie in der Natur verringern und die Akzeptanz steigern.

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Energie von der Straße – Inbetriebnahme einer Solarstraße auf dem Gelände der Neuen Zeche Westerholt in Herten / Gelsenkirchen

Herten / Gelsenkirchen / Berlin, 15. Juni 2020 – Der innovative Straßenbelag vor dem Bürogebäude versorgt die Arbeitsplätze sowie die E-Autos im Projektteam mit umweltfreundlichem Solarstrom. So funktioniert Zukunft auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westerholt auf der Stadtgrenze von Gelsenkirchen und Herten. Dort wurde kürzlich eine Testanlage der Smart Solar Street des Herstellers Solmove […]

Unser Elchtest: Wie ein alter Störfall das Smart Solar Street-Konzept von Solmove in der öffentlichen Wahrnehmung negativ beeinflusst

PRESSEINFORMATION

Interview mit Donald Müller-Judex, Gründer von Solmove GmbH

 

Berlin, 27. März 2020 – Wer erinnert sich nicht an den Begriff des Elchtests? Der Elchtest hatte Mercedes vor 20 Jahren einen Marketing-Gau beschert, als die damals in der Erprobung befindliche neue A-Klasse bei einem Fahrmanöver umkippte. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. So ähnlich geht es auch Solmove mit seinem innovativen Konzept einer smarten Solarstrasse. Die Solar Street-Module des Berliner Startups können auf bestehende Flächen wie Straßen und andere versiegelte Flächen aufgebracht werden und erzeugen nicht nur Solarstrom, sondern bieten auch intelligente Funktionen für die Verkehrsinfrastruktur von morgen. Doch seit einem Störfall auf einer Testanlage im März 2019 wird die öffentliche Berichterstattung davon dominiert. Erst kürzlich sind wieder negative Berichte in Print und TV[1] erschienen. Im folgenden Interview erläutert Donald Müller-Judex, der Entwickler der Lösung und Gründer von Solmove, den aktuellen Stand der Lösung.

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Crowdinvesting für das Smart Solar Street-Konzept von Solmove – Multifunktionaler Straßenbelag erzeugt Solarstrom

Berlin/München, 11. März 2020 – Heute wurde die Solmove GmbH in München für ihr Smart Solar Street-Konzept mit dem diesjährigen „Green Product Award“ ausgezeichnet. Mit den smarten Solarmodulen des Berliner Startups, die auf die Straßenoberfläche aufgebracht werden, kann nicht nur auf bestehenden Flächen wie Straßen, Parkplätzen und anderen versiegelten Flächen Solarstrom erzeugt werden, sondern es lassen sich auch weitere intelligente Funktionen für die Verkehrsinfrastruktur von morgen umsetzen. So schluckt die Oberfläche mehr Schall als Asphalt, taut sich im Winter automatisch von Schnee und Eis ab und kann durch LEDs beleuchtet sowie mit eingeblendeten Hinweisen oder Verkehrszeichen versehen werden, was ein Plus an Verkehrssicherheit bedeutet. Nicht zuletzt könnten in Zukunft Elektromobile auch induktiv mit Strom aufgeladen werden, was der Verbreitung der Elektromobilität einen enormen Schub verleihen würde.

Um die Produktentwicklung der bereits vielfach preisgekrönten Smart Solar Street voranzutreiben sowie den Aufbau der Produktion in Deutschland zu finanzieren, startet Solmove noch im März mit einer Crowdinvesting-Kampagne.

Studien zum Thema Stadtentwicklung und Smart City prognostizieren eine radikale Veränderung der Funktionalität der Straßeninfrastruktur in den nächsten Jahren. Die intelligenten Solarstraßen von Solmove stellen sich gleich mehreren Herausforderungen: wachsendes Verkehrsaufkommen und verdichtete Räume in Städten, Reduzierung der Emissionen und Dekarbonisierung trotz steigenden Energieverbrauchs, begrenzte Flächen zur lokalen Gewinnung erneuerbare Energie, Notwendigkeit des Datenaustauschs zwischen (autonomen) Fahrzeugen und der Infrastruktur.

Die Solarstraßen von Solmove sind eine innovative und nachhaltige Lösung zur Energieerzeugung auf versiegelten Verkehrsflächen wie Straßen, Radwegen oder Einfahrten. Alleine in Deutschland eignen sich ca. 1.400 Quadratkilometer horizontale Flächen für Solarstraßen, mit deren Strom sich etwa 20 Millionen Fahrzeuge mit Strom versorgen ließen. Vorhandene Verkehrsflächen können so doppelt genutzt werden – nicht nur als Verkehrsweg, sondern auch für die Energiegewinnung. Dadurch lässt sich der Flächenverbrauch zur Erzeugung erneuerbarer Energie in der Natur verringern. Durch die Kombination mit induktiver Ladetechnik könnten E-Autos auch während der Fahrt geladen werden. Solarstraßen aus den stabilen Photovoltaik-Modulen von Solmove wären großflächige Kraftwerke, die bei der umweltfreundlichen Stromerzeugung aus Sonnenlicht 100% klimaneutral wären und damit einen substanziellen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und Nachhaltigkeitsziele der United Nations leisten könnten. Zudem ließe sich mit ihnen auch der Straßenbau revolutionieren. Denn mit dem von den Solarstraßen produzierten Strom können Kommunen Geld verdienen, indem sie den Strom direkt vor Ort nutzen oder einspeisen. So ließe sich langfristig der Bau oder der Unterhalt von Straßen teilweise refinanzieren.

Smart Solar Street-Konzept erhält den „Green Product Award 2020“

Vorgesehen ist die Kopplung mit Informations-, Daten- und Ladetechnik: Der Fahrbahnbelag kann mehrfarbig leuchten und bietet auch die Möglichkeit, Informationen mit (autonomen) Fahrzeugen und anderen Verkehrsteilnehmern auszutauschen. Auch die kabellose Lademöglichkeit von Elektrofahrzeugen mittels Induktion ist damit umsetzbar und würde die Verbreitung von E-Mobilität unterstützen. Das Smart Solar Street-Konzept von Solmove wurde in den letzten Jahren bereits vielfach ausgezeichnet, darunter mit einer Nominierung zum Bundespreis ecodesign 2019, dem Innovationspreis Berlin Brandenburg, dem Start Green Award 2018 und dem China German Innovation Award 2019. Die Technologie wird international nachgefragt und wurde bereits in drei Pilotanlagen in Köln und Gelsenkirchen getestet.

Smart Solar Streets für die Verkehrsinfrastruktur von morgen

Die Integration von smarter Funktionalität in Straßen hat laut einer aktuellen Studie von IDTechEx von 2018 ein weltweites Marktpotential, das sich in den nächsten 10 Jahren auf bis zu 18 Mrd. US-Dollar jährlich entwickeln wird. Die Studie erwähnt dabei rund 100 aktuelle Smart City-Projekte, die sich auf smarten Straßenbelag beziehen. Solmove ist einer der führenden Lösungsanbieter in diesem Bereich.

Um die Technologie zu einem marktfähigen Produkt weiterzuentwickeln und eine Serienproduktion in Deutschland aufbauen zu können, benötigt Solmove jedoch weitere finanzielle Unterstützung. Nachdem im letzten Jahr das Solarmobil der Firma Sono Motors extrem erfolgreich Mittel über Crowdinvesting eingesammelt hat, hat sich Solmove entschlossen, ebenfalls diesen Weg zu gehen. Ziel des Crowdinvestings ist die überschaubare Summe von 750.000 Euro. Mit der Crowdinvesting-Kampagne soll das Eigenkapital beschafft werden, das zwei weitere Förderprojekte vom Bund ermöglicht. Mit der Gesamtsumme aus Eigenkapital und Fördergeldern von insgesamt 2 Mio. Euro will Solmove das Produkt zur Marktreife bringen und die Produktion vorbereiten.

Was ist Crowdinvesting?

Crowdinvesting bezeichnet eine in Deutschland noch relativ junge Form der Schwarmfinanzierung. Im Gegensatz zum Crowdfunding handelt es sich bei den eingesammelten Beträgen nicht um Spenden, sondern um Vermögensanlagen. Beim Crowdinvesting investieren Privatanleger in ein Startup und erhalten im Gegenzug Anteile oder eine attraktive Verzinsung. Im Vergleich zu Deutschland ist Schwarmfinanzierung in den USA schon seit Jahren etabliert, schon 2014 wurde dort 100 mal mehr per Crowdinvesting in Wachstumsunternehmen investiert. Doch mit dem Münchner Elektromobil-Startup Sono Motors, dessen Modell SION Solarzellen auf der Karosserie hat, konnte 2019 erstmals ein deutsches Unternehmen erfolgreich über 50 Millionen Euro per Crowdinvesting einsammeln. Das machte dem Team von Solmove Mut, für seine Smart Solar Street ebenfalls diesen neuen Finanzierungsweg zu gehen.

Im konkreten Fall von Solmove können sich Crowdinvestoren mit Beträgen zwischen 100 € und 25.000 € an der oben beschriebenen Finanzierung der Produktentwicklung und am Aufbau der Produktion beteiligen. Sie werden dann zu Darlehensgebern oder Anteilsinhabern der Solmove GmbH und profitieren wie bei einem Gesellschafteranteil von der Wertsteigerung des Unternehmens. Die Beteiligung erfolgt über die Crowdvesting-Plattform FunderNation und ist für den 23. März 2020 geplant. FunderNation hat sich auf die Finanzierung von Zukunftstechnologien spezialisiert und ermöglicht es privaten Investoren, direkt und professionell in zukunftsträchtige Unternehmen zu investieren.

„Solmove erhält laufend Anfragen zu Projekten und wir spüren- nicht nur medial – ein deutliches Interesse an unserer Lösung. Derzeit arbeiten wir an sechs Projekten weltweit, davon zwei in Europa, eines in den USA, eines in Südamerika, eines in China und eines in den Emiraten“,  erklärt Donald Müller-Judex, Gründer, CEO und Erfinder der Smart Solar Street. „So trauen wir uns für die nächsten Jahre, sobald unser Produkt seine Marktreife erreicht hat, ein steiles Wachstum zu.“

Konzept eines multifunktionalen Straßenbelags von Solmove ist für den Bundespreis ecodesign 2019 nominiert

Potsdam/Berlin, 20. November 2019 – Das Konzept der „Solarstraße“, eines multifunktionalen Straßenbelags aus Photovoltaik-Zellen und Spezialglas, zur Gewinnung von erneuerbarem Strom auf horizontalen Verkehrsflächen, ist für den diesjährigen Bundespreis ecodesign nominiert. Aus mehr als 300 Einreichungen wählte die namhaft besetzte Fachjury aus Design- und Umweltexpert*innen in Berlin 31 Projekte als diesjährige Nominierte aus, darunter auch das Konzept von Solmove. Die sogenannte „Solarstraße“ besteht aus Photovoltaik-Zellen und lässt sich auf versiegelten Flächen wie Straßen, Wegen oder auch Parkplätzen aufbringen. Die Zellen erzeugen laufend Solarstrom. Dadurch lässt sich der Flächenverbrauch für Solaranlagen reduzieren und Flächen doppelt nutzen.

Der Belag aus Spezialglas reduziert auch Abrollgeräusche von Reifen und kann im Winter automatisch abtauen. Vorgesehen ist zudem die Kopplung mit Informations-, Daten- und Ladetechnik: Der Belag kann mehrfarbig leuchten und bietet so die Möglichkeit, Informationen mit (autonomen) Fahrzeugen und anderen Verkehrsteilnehmern auszutauschen. Auch eine kabellose Lademöglichkeit von Elektrofahrzeugen mittels Induktion ist umsetzbar.

Der Preis, der jährlich vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und nukleare Sicherheit, dem Umweltbundesamt und dem Internationalen Design Zentrums Berlin verliehen wird, prämiert innovative Produkte, Dienstleistungen und Konzepte, die sich durch eine herausragende ökologische Qualität, einen innovativen Ansatz und durch eine hohe Designqualität auszeichnen.

Der Bundespreis ecodesign prämiert technische Innovationen und Systemlösungen, die zu einer Entlastung der Umwelt beitragen. „Bis zu 80% der Umweltauswirkungen eines Produkts hängen von seiner Gestaltung ab“, erklärte Prof. Anna Berkenbusch, die Juryvorsitzende. „Die Anforderungen an gute Gestaltung ebenso wie an umweltfreundliche Produktion machen den Preis für Gestalter*innen und Unternehmen deshalb zu einer einzigartigen Marke.“

Weitere Informationen finden Sie unter 

https://bundespreis-ecodesign.de/gewinner/projekte/gruener-strom-auf-grauem-asphalt

Mit dem Fahrrad über Solartechnik flitzen

Meldung vom 14.11.2018

Erster Solar-Radweg Deutschlands in Erftstadt eröffnet.

In Erftstadt bei Köln ist jetzt der erste Solar-Radweg Deutschlands eingeweiht worden. Es handelt sich um eine Teststrecke von 90 Metern Länge im Stadtteil Liblar. 150 besonders bruch- und rutschfeste Solarmodule wurden dafür zusammengesteckt und auf den Asphalt eines bestehenden Radweges verlegt. Der neuartige von der Solmove GmbH entwickelte Fahrbahn-Belag erzeugt Strom, absorbiert Lärm und kann im Winter auch Schnee abtauen.
Mit der Eröffnung des Fahrradweges wurde in Erftstadt die Premiere einer neuen Technologie gefeiert, denn erstmalig in Deutschland wird damit solare Energie auf öffentlichen Wegen erzeugt. Die Einweihung des Solar-Radweges nahm Bundesumweltministerin Svenja Schulze vor. „Der Trend zum Radfahren ist ungebrochen. Mit dem Solar-Radweg setzen wir auf eine innovative Technologie, die zugleich Strom erzeugen und im Winter das Eis abtauen kann, um ein sicheres Radfahren zu ermöglichen. Mit solchen Angeboten wollen wir erreichen, dass das Rad zunehmend eine attraktive Alternative vor allem zur Fortbewegung mit dem Auto wird“, sagte die Ministerin.
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Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“
Der Solar-Radweg ist Teil des Projektes „Infrastrukturring Liblar – Wandel der Mobilitätsstruktur“ aus dem Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI), das mit rund 784.000 Euro gefördert wird. „Die Stadt möchte mit der Teststrecke auf dem Radweg zeigen, dass jede Kommune sauberen Strom produzieren kann, ohne das Landschaftsbild zu stören“, erklärte Erftstadts Bürgermeister Volker Erner.

Die Solmove GmbH, ein Start-up aus Potsdam, hat die Solarmodule gemeinsam mit der RWTH Aachen und weiteren Forschungspartnern entwickelt. Vordenker der Module und Gründer des Start-ups ist Donald Müller-Judex. „Die Teststrecke umfasst eine Fläche von 200 Quadratmetern. Wir erwarten, dass auf dieser bis zu 16.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produziert werden. Das entspricht etwa dem Jahresverbrauch von vier Haushalten“, erklärte er. Eine spezielle Noppenstruktur des ausgeklügelten Belags sorgt für eine wasserableitende Struktur, die der Verschmutzung der Solaroberfläche entgegenwirken soll. Wie gut das alles bei alltäglicher Belastung und Witterung auf Dauer funktioniert, das wird sich nun auf der Teststrecke in Erftstadt erweisen und soll natürlich genau beobachtet werden. „Wir haben vier Jahre für diese Eröffnung gearbeitet. Wir sind total gespannt, wie das alles funktionieren wird“, sagte Müller-Judex.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze ließ sich beim Einweihungstermin auch vom einsetzenden Regen nicht davon abhalten, den Solar-Radweg gleich auszuprobieren und schwang sich daher auf ein für sie bereitstehendes Fahrrad. Gemeinsam mit Müller-Judex und Bürgermeister Volker Erner radelte sie über die Teststrecke. „Bei dem Regen können wir auf jeden Fall schon jetzt feststellen, dass dieser Belag rutschfest ist“, erklärte die Ministerin zufrieden.
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Link: https://www.energieagentur.nrw/solarenergie/mit_dem_fahrrad_ueber_solartechnik_flitzen

Erster Solar-Radweg Deutschlands

In Erftstadt, 20 Kilometer von Köln entfernt, wurde Mitte November der erste Solar-Radweg Deutschlands eröffnet. Die 90 Meter lange Teststrecke besteht aus kleinen Solarzellen, umgeben von einer Glasfliese, die durch ihre Noppenstruktur eine rutschfeste Oberfläche zum Fahrradfahren bieten. Jährlich sollen damit 12 bis 16 Megawattstunden Solarstrom erzeugt werden. Außerdem lässt sich die Fläche durch die Sonnenenergie mit eingebauten LEDs beleuchten und im Winter erwärmen. 

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