Crowdinvesting für die Smart Solar Street – Multifunktionaler Straßenbelag für die Verkehrsinfrastruktur von morgen

Crowdinvesting-Kampagne zur Erreichung der Marktreife der Solarstraße von Solmove

Berlin, 07. Juli 2020 – Das Berliner Startup-Unternehmen Solmove GmbH startet auf der Crowdinvesting-Plattform FunderNation im Web eine Crowdinvesting-Kampagne für ihr vielfach ausgezeichnetes Smart Solar Street-Konzept. Mit den smarten Solarmodulen, die auf die Straßenoberfläche aufgebracht werden, kann nicht nur auf Straßen, Radwegen, Parkplätzen und anderen versiegelten Flächen Solarstrom erzeugt werden, sondern es lassen sich auch weitere intelligente Funktionen für die Verkehrsinfrastruktur von morgen umsetzen. So sollen zukünftig Elektromobile induktiv mit Strom aufgeladen werden können, was der Verbreitung der Elektromobilität einen enormen Schub verleihen würde.

Die aktuelle Crowdinvesting-Kampagne von Solmove dient dazu, die Produktentwicklung der Smart Solar Street bis zur Marktreife voranzutreiben sowie den Aufbau einer Produktion in Deutschland vorzubereiten. Bereits zwei Tage nach Start der Kampagne konnte die Fundingschwelle von 25.000 Euro überschritten werden – ein toller Erfolg. Die Kampagne hat eine Laufzeit von insgesamt 90 Tagen.

Studien zum Thema Stadtentwicklung und Smart City prognostizieren der Funktionalität der Straßeninfrastruktur in den nächsten Jahren eine radikale Veränderung. Dabei stellen sich die intelligenten Solarstraßen-Module von Solmove gleich mehreren aufkommenden Herausforderungen: einem weiter wachsenden Verkehrsaufkommen und verdichtete Räume in Städten und Ballungszentren, einer notwendigen Reduzierung der Emissionen und Dekarbonisierung trotz steigenden Energieverbrauchs, begrenzten Flächen zur lokalen Gewinnung erneuerbarer Energie sowie der Notwendigkeit des Datenaustauschs zwischen (zukünftig autonomen) Fahrzeugen und der Infrastruktur.

Die Integration von smarter Funktionalität in Straßen hat laut einer aktuellen Studie von IDTechEx von 2018 ein weltweites Marktpotential, das sich in den nächsten 10 Jahren auf bis zu 18 Mrd. US-Dollar jährlich entwickeln wird. Die Studie erwähnt dabei rund 100 aktuelle Smart City-Projekte, die sich auf smarten Straßenbelag beziehen. Solmove ist einer der führenden Lösungsanbieter in diesem Bereich.

Die Smart Solar Street des Berliner Unternehmens Solmove GmbH bietet eine innovative und nachhaltige Lösung zur Erzeugung von Solarenergie auf versiegelten horizontalen Verkehrsflächen wie Straßen, Radwegen oder Parkplätzen. Alleine in Deutschland eignen sich ca. 1.400 Quadratkilometer horizontale Flächen für Solarstraßen, mit deren Strom sich etwa 20 Millionen E-Fahrzeuge mit Strom versorgen ließen. Vorhandene Verkehrsflächen können so doppelt genutzt werden – nicht nur als Verkehrsweg, sondern auch für die Energiegewinnung. Dadurch lässt sich der Flächenverbrauch zur Erzeugung erneuerbarer Energie in der Natur verringern und die Akzeptanz steigern.

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Energie von der Straße – Inbetriebnahme einer Solarstraße auf dem Gelände der Neuen Zeche Westerholt in Herten / Gelsenkirchen

Herten / Gelsenkirchen / Berlin, 15. Juni 2020 – Der innovative Straßenbelag vor dem Bürogebäude versorgt die Arbeitsplätze sowie die E-Autos im Projektteam mit umweltfreundlichem Solarstrom. So funktioniert Zukunft auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westerholt auf der Stadtgrenze von Gelsenkirchen und Herten. Dort wurde kürzlich eine Testanlage der Smart Solar Street des Herstellers Solmove […]

Smart Solar Street bei “Start to drive electric” der Volkswagen Group in Berlin

Die Smart Solar Street-Module von Solmove sind Teil der interaktiven E-Mobilitätsausstellung “Start to drive electric”, die ab dem 12. März 2020 im Showroom DRIVE der Volkswagen Group, Ecke Friedrichstraße / Unter den Linden in Berlin zu sehen ist.

Kein ID.3, aber ein wunderschöner alter Elektro-Golf

 

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Crowdinvesting für das Smart Solar Street-Konzept von Solmove – Multifunktionaler Straßenbelag erzeugt Solarstrom

Berlin/München, 11. März 2020 – Heute wurde die Solmove GmbH in München für ihr Smart Solar Street-Konzept mit dem diesjährigen „Green Product Award“ ausgezeichnet. Mit den smarten Solarmodulen des Berliner Startups, die auf die Straßenoberfläche aufgebracht werden, kann nicht nur auf bestehenden Flächen wie Straßen, Parkplätzen und anderen versiegelten Flächen Solarstrom erzeugt werden, sondern es lassen sich auch weitere intelligente Funktionen für die Verkehrsinfrastruktur von morgen umsetzen. So schluckt die Oberfläche mehr Schall als Asphalt, taut sich im Winter automatisch von Schnee und Eis ab und kann durch LEDs beleuchtet sowie mit eingeblendeten Hinweisen oder Verkehrszeichen versehen werden, was ein Plus an Verkehrssicherheit bedeutet. Nicht zuletzt könnten in Zukunft Elektromobile auch induktiv mit Strom aufgeladen werden, was der Verbreitung der Elektromobilität einen enormen Schub verleihen würde.

Um die Produktentwicklung der bereits vielfach preisgekrönten Smart Solar Street voranzutreiben sowie den Aufbau der Produktion in Deutschland zu finanzieren, startet Solmove noch im März mit einer Crowdinvesting-Kampagne.

Studien zum Thema Stadtentwicklung und Smart City prognostizieren eine radikale Veränderung der Funktionalität der Straßeninfrastruktur in den nächsten Jahren. Die intelligenten Solarstraßen von Solmove stellen sich gleich mehreren Herausforderungen: wachsendes Verkehrsaufkommen und verdichtete Räume in Städten, Reduzierung der Emissionen und Dekarbonisierung trotz steigenden Energieverbrauchs, begrenzte Flächen zur lokalen Gewinnung erneuerbare Energie, Notwendigkeit des Datenaustauschs zwischen (autonomen) Fahrzeugen und der Infrastruktur.

Die Solarstraßen von Solmove sind eine innovative und nachhaltige Lösung zur Energieerzeugung auf versiegelten Verkehrsflächen wie Straßen, Radwegen oder Einfahrten. Alleine in Deutschland eignen sich ca. 1.400 Quadratkilometer horizontale Flächen für Solarstraßen, mit deren Strom sich etwa 20 Millionen Fahrzeuge mit Strom versorgen ließen. Vorhandene Verkehrsflächen können so doppelt genutzt werden – nicht nur als Verkehrsweg, sondern auch für die Energiegewinnung. Dadurch lässt sich der Flächenverbrauch zur Erzeugung erneuerbarer Energie in der Natur verringern. Durch die Kombination mit induktiver Ladetechnik könnten E-Autos auch während der Fahrt geladen werden. Solarstraßen aus den stabilen Photovoltaik-Modulen von Solmove wären großflächige Kraftwerke, die bei der umweltfreundlichen Stromerzeugung aus Sonnenlicht 100% klimaneutral wären und damit einen substanziellen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und Nachhaltigkeitsziele der United Nations leisten könnten. Zudem ließe sich mit ihnen auch der Straßenbau revolutionieren. Denn mit dem von den Solarstraßen produzierten Strom können Kommunen Geld verdienen, indem sie den Strom direkt vor Ort nutzen oder einspeisen. So ließe sich langfristig der Bau oder der Unterhalt von Straßen teilweise refinanzieren.

Smart Solar Street-Konzept erhält den „Green Product Award 2020“

Vorgesehen ist die Kopplung mit Informations-, Daten- und Ladetechnik: Der Fahrbahnbelag kann mehrfarbig leuchten und bietet auch die Möglichkeit, Informationen mit (autonomen) Fahrzeugen und anderen Verkehrsteilnehmern auszutauschen. Auch die kabellose Lademöglichkeit von Elektrofahrzeugen mittels Induktion ist damit umsetzbar und würde die Verbreitung von E-Mobilität unterstützen. Das Smart Solar Street-Konzept von Solmove wurde in den letzten Jahren bereits vielfach ausgezeichnet, darunter mit einer Nominierung zum Bundespreis ecodesign 2019, dem Innovationspreis Berlin Brandenburg, dem Start Green Award 2018 und dem China German Innovation Award 2019. Die Technologie wird international nachgefragt und wurde bereits in drei Pilotanlagen in Köln und Gelsenkirchen getestet.

Smart Solar Streets für die Verkehrsinfrastruktur von morgen

Die Integration von smarter Funktionalität in Straßen hat laut einer aktuellen Studie von IDTechEx von 2018 ein weltweites Marktpotential, das sich in den nächsten 10 Jahren auf bis zu 18 Mrd. US-Dollar jährlich entwickeln wird. Die Studie erwähnt dabei rund 100 aktuelle Smart City-Projekte, die sich auf smarten Straßenbelag beziehen. Solmove ist einer der führenden Lösungsanbieter in diesem Bereich.

Um die Technologie zu einem marktfähigen Produkt weiterzuentwickeln und eine Serienproduktion in Deutschland aufbauen zu können, benötigt Solmove jedoch weitere finanzielle Unterstützung. Nachdem im letzten Jahr das Solarmobil der Firma Sono Motors extrem erfolgreich Mittel über Crowdinvesting eingesammelt hat, hat sich Solmove entschlossen, ebenfalls diesen Weg zu gehen. Ziel des Crowdinvestings ist die überschaubare Summe von 750.000 Euro. Mit der Crowdinvesting-Kampagne soll das Eigenkapital beschafft werden, das zwei weitere Förderprojekte vom Bund ermöglicht. Mit der Gesamtsumme aus Eigenkapital und Fördergeldern von insgesamt 2 Mio. Euro will Solmove das Produkt zur Marktreife bringen und die Produktion vorbereiten.

Was ist Crowdinvesting?

Crowdinvesting bezeichnet eine in Deutschland noch relativ junge Form der Schwarmfinanzierung. Im Gegensatz zum Crowdfunding handelt es sich bei den eingesammelten Beträgen nicht um Spenden, sondern um Vermögensanlagen. Beim Crowdinvesting investieren Privatanleger in ein Startup und erhalten im Gegenzug Anteile oder eine attraktive Verzinsung. Im Vergleich zu Deutschland ist Schwarmfinanzierung in den USA schon seit Jahren etabliert, schon 2014 wurde dort 100 mal mehr per Crowdinvesting in Wachstumsunternehmen investiert. Doch mit dem Münchner Elektromobil-Startup Sono Motors, dessen Modell SION Solarzellen auf der Karosserie hat, konnte 2019 erstmals ein deutsches Unternehmen erfolgreich über 50 Millionen Euro per Crowdinvesting einsammeln. Das machte dem Team von Solmove Mut, für seine Smart Solar Street ebenfalls diesen neuen Finanzierungsweg zu gehen.

Im konkreten Fall von Solmove können sich Crowdinvestoren mit Beträgen zwischen 100 € und 25.000 € an der oben beschriebenen Finanzierung der Produktentwicklung und am Aufbau der Produktion beteiligen. Sie werden dann zu Darlehensgebern oder Anteilsinhabern der Solmove GmbH und profitieren wie bei einem Gesellschafteranteil von der Wertsteigerung des Unternehmens. Die Beteiligung erfolgt über die Crowdvesting-Plattform FunderNation und ist für den 23. März 2020 geplant. FunderNation hat sich auf die Finanzierung von Zukunftstechnologien spezialisiert und ermöglicht es privaten Investoren, direkt und professionell in zukunftsträchtige Unternehmen zu investieren.

„Solmove erhält laufend Anfragen zu Projekten und wir spüren- nicht nur medial – ein deutliches Interesse an unserer Lösung. Derzeit arbeiten wir an sechs Projekten weltweit, davon zwei in Europa, eines in den USA, eines in Südamerika, eines in China und eines in den Emiraten“,  erklärt Donald Müller-Judex, Gründer, CEO und Erfinder der Smart Solar Street. „So trauen wir uns für die nächsten Jahre, sobald unser Produkt seine Marktreife erreicht hat, ein steiles Wachstum zu.“

Solmove überzeugt arabische Jury und belegt bei der Startupnight in Dubai den 2. Platz

Rund 250 Startups trafen sich im Februar auf der STEP Konferenz in Dubai. Einige kamen aus Deutschland und präsentierten ihre Innovativen Lösungen bei der StartupNight am 12. Februar.  Wir konnten uns dabei in zwei Ausscheidungen gegen ein Mitbewerberfeld von 50 internationalen Technologie-Startups durchsetzen und gewannen ein Preisgeld von 12.500 US-Dollar. Das Geld soll für eine Testanlage in der “Sustainable City” in Dubai verwendet werden, um zu untersuchen, wie sich die Solmove Module unter den Bedingungen der Wüste verhalten. 

Donald Müller-Judex mit der „Solarstraße“ in der SWR-Quizshow „Sag die Wahrheit!“

Wer ist der Erfinder der Solarstraße? – Das war die Frage bei “Sag die Wahrheit!” im SWR Fernsehen

In der Sendefolge der SWR-Quizshow „Sag die Wahrheit!“ vom 13. Januar 2020 war  Solmove-Firmengründer Donald Müller-Judex als Kandidat zu Gast und stellte seine Lösung der „Solarstraße“ vor. Dem Rateteam wurde das Konzept des Straßenbelags aus Solarfliesen beschrieben, der zukünftig nicht nur Solarenergie erzeugen, sondern sich auch selbst heizen, beleuchten und in ferner Zukunft sogar Elektro-Autos aufladen können soll. “Warum sollen wir Wiesen und andere Naturflächen zerstören, wenn wir für die Energiegewinnung genauso bereits versiegelte Flächen nutzen könnten? Es gibt jede Menge versiegelte Flächen in Deutschland, die dafür geeignet sind, vor allem solche mit wenig Verkehr und viel Sonneneinstrahlung.”

Solmove gewinnt die Germany China Innovation Competition 2019 der InnoAlliance

Berlin, 14.10.19 – Im Finale der Germany China Innovation Competition 2019 der InnoAlliance in Berlin konnte Solmove mit seinem Konzept der Smart Solar Street überzeugen und hat in der Kategorie Smart Traffic & IT den ersten Platz erlangt.

Die Germany China Innovation Competition ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung und internationale Plattform, die deutsche Startups mit chinesischen Investoren, Unternehmen und strategischen Partnern zusammen bringt. Ziel ist es, innovativen deutschen Technologieunternehmen Ressourcen für den Eintritt in den chinesischen Markt zur Verfügung zu stellen. Beim Finale in Berlin am 14. Oktober 2019 konnte Solmove-Gründer Donald Müller-Judex auch mit Min Wang Zhigang, dem Minister für Wissenschaft und Technologie der Volksrepublik China, sprechen.

In zwei Ausscheidungsrunden zwischen Juni und September hatten sich mehrere deutsche Startups in vier unterschiedlichen Kategorien qualifiziert. Solmove präsentierte sich mit seinem Konzept einer Smart Solar Street in der Kategorie Smart Traffic & IT im Halbfinale in der chinesischen Stadt Dongguan in der Nähe von Shenzen vor chinesischen Investoren und Unternehmen.

Im Anschluss an den Pitch-Wettbewerb nahmen alle Startups an einem Matchmaking mit chinesischen Investoren und Unternehmen teil und konnten wertvolle Kontakte knüpfen. In der mittelchinesischen Stadt Xian, die für ihre Terrakotta-Armee weltbekannt ist, wurde ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet.

Drei Startups in jeder Kategorie traten schließlich im Finale am 14. Oktober in Berlin gegeneinander an. Nach den Pitches der 12 Teams entschieden sich die Juroren für Solmove. Neben der Auszeichnung und einem Preisgeld profitieren die Gewinner von medialer Berichterstattung in Deutschland und China sowie der Unterstützung bei der Markterschließung in China.

Der Innovationswettbewerb wird vom China Science & Technology Exchange Center (CSTEC) sowie dem Bundesverband Deutsche Startups e.V ausgerichtet, und vom Ministerium für Wissenschaft und Technologie der Volksrepublik China (MOST) unterstützt. Weitere Organisatoren sind das International Technology Transfer Network (ITTN) und die Chinesische F&E Innovationsunion in Deutschland e.V. (CFEID e.V.).

Erftstadt lehnt Fehlerbehebung am Solaren Radweg von Solmove ab

Stellungnahme der Solmove GmbH

Potsdam, den 9.10.2019

Der solare Radweg von Solmove in Erftstadt soll offenbar abgerissen werden. Wir halten diesen Beschluss für eine fatale Fehlentscheidung. Leider wurde uns auch keine reelle Möglichkeit zu einer Fehlerbehebung der Testanlage zugestanden.

Zur Vorgeschichte

Der solare Radweg wurde im September/Oktober 2018 als Testanlage durch die Solmove GmbH und Subunternehmen in Erftstadt montiert und in Anwesenheit von Bundesumweltministerin Svenja Schulze am 12. November 2018 feierlich eröffnet.

Zu diesem Zeitpunkt waren rund zwei Drittel der Module angeschlossen und haben bereits ordnungsgemäß Strom produziert. Die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz sowie eine Messung der erzeugten Strommenge konnte aber noch nicht erfolgen, da der Zähler des Netzbetreibers fehlte. Die Stadt Erftstadt hatte versäumt, diesen zu beantragen. Die Installation erfolgte deshalb erst mit einem halben Jahr Verspätung im Februar 2019.

Zudem fehle das Kiesbett, das entlang des Weges Regenwasser abführen sollte. Als es um den 20. März 2019 drei Tage intensiv regnete, stand deshalb die Testanlage teilweise unter Wasser. Dadurch sind ca. 10 von insgesamt 520 Anschlussdosen (die im Boden auf gleicher Höhe wie die Fahrbahn-Module montiert sind) heiß geworden und teilweise verschmort. Die Feuerwehr hat daraufhin den Weg mit Folie abgedeckt, damit die Module keinen weiteren Strom produzieren.

Die Stadt Erftstadt beauftragte den TÜV Rheinland mit einem Gutachten, dass am 9. April 2019 zwei Ursachen für die Schwelbrände in der Testanlage benennt:

1. Eingedrungene Feuchtigkeit, die zu Kurzschlüssen in 10 Modulen geführt hat

und

2. Ein zu geringer Abstand der Plus- und Minus-Kontakte in der Anschlussdose.

Solmove hat daraufhin eine Überarbeitung der Anschlussdosen vorgeschlagen und der Auflage der Stadt zugestimmt, den Verbesserungsvorschlag durch den TÜV Rheinland begutachten zu lassen. Während der TÜV seine Arbeit aufnahm, ließ die Stadt Erftstadt über ihren Anwalt enge zeitliche Fristen für die Mängelbeseitigung setzen. Der TÜV Rheinland hat verschiedene Versionen einer überarbeiteten Anschlussdose geprüft und Ende August einen Bericht vorgelegt. Das Ergebnis ließ noch keine ausreichende Ausbesserung des Solarweges zu. Die Änderungen an der Anschlussdose waren zwar in einem Punkt zulässig, einem anderen – der Abdichtung – aber noch nicht.

Die erneute Prüfung eines erweiterten Verbesserungsvorschlages würde – so der TÜV damals – sechs Wochen dauern. Damit war die 3. Frist (bis zum 24.9.19) für die Mängelbeseitigung, die der Anwalt der Stadt Erftstadt der Solmove GmbH gesetzt hatte, nicht zu halten. Trotz mehrfacher Bitte von Solmove an die Verantwortlichen der Stadt Erftstadt, doch gemeinsam über einen Lösungsweg zu sprechen, wurde dem leider nicht nachgekommen.

Der Solar-Radweg von Solmove in Erftstadt

Resümee

Ein aus technischer Sicht marginales Problem an der ersten Solmove Testanlage ist für die Verwaltung der Stadt Erftstadt offenbar eine unüberwindliche Hürde. So ist es unserer Meinung nach sehr widersprüchlich, auf der einen Seite die Zustimmung des TÜVs Rheinland einzufordern, aber gleichzeitig enge Fristen zu setzen, die den Beteiligten nicht genug Zeit lassen. Wenn Solmove keine Gelegenheit gegeben wird, den Fehler zu beseitigen, sondern stattdessen nun die gesamte Anlage abgerissen werden soll, ist nichts gewonnen, aber viel verloren.

Das Konzept und die Technologie von Solmove wurden bereits vielfach ausgezeichnet. Es wäre deshalb schön gewesen, von der Stadt Erftstadt eine reelle Chance der Mängelbeseitigung zu bekommen. Es war im Übrigen allen Beteiligten klar, dass es sich um eine Testanlage handelt, bei der naturgemäß auch Fehler auftreten können. Die Stadt Erftstadt hat deshalb auch vertraglich auf Ersatzansprüche für nicht vorsätzlich herbeigeführte Schäden jeglicher Art verzichtet.